Wellen und Falten

Wellenschlagen

Das Papier hat die Eigenschaft, Feuchtigkeit aufzunehmen. Oft erwünscht, ist es beim Kleistern hinderlich. Durch die Papierlaufrichtung dehnt es sich in die eine Richtung mehr, in die andere weniger aus. Dadurch entstehen Wellen, wie auf dem Foto gut zu erkennen. Die Papierlaufrichtung verläuft hier übrigens von oben nach unten. Sollen hier nun Muster hineingebracht werden, sind die Wellen nicht nur störend, sondern es können daraus Falten (s.u.) entstehen.

Wellenschlagen am Rand

Das Papier dehnt sich unregelmäßig aus, wenn die Feuchtigkeit in unterschiedlicher Menge oder Zeit in das Papier wirken kann. Bei diesem Papier war die Arbeitsfläche nicht komplett trocken (besonders am Rand). Ähnliches passiert, wenn man einen Teil des Bogens einstreicht und dann eine Pause macht (weil z.B. der Briefträger klingelt). Hier habe ich nur mit viel, viel Farbe und mehrmaligem Drüberpinseln eine einigermaßen glatte Fläche hinbekommen. Besser die Arbeitsfläche vorher trockenreiben, Klingel und Telefon abstellen.

Falte 1

Wenn man die Wellen nicht glatt zieht und das Muster aufbringt, entstehen solche Falten. Wenn man das Papier wieder auseinander zieht, fehlt ein Stück im Muster. Gut, man kann sich noch die schönen Teile des Bogens herausschneiden, aber schade, ein komplett gelungener Bogen macht mehr Freude und man kann ja was dafür tun, indem man den Bogen straff zieht, bevor man mit dem Musterauftrag beginnt.

Falte 2

Hier ist noch mal so ein Beispiel. Hilfreich - besonders am Anfang - ist sicherlich auch, die Papiergröße nicht zu groß zu wählen. Ein halber Bogen Zeichenpapier (35 x 50 cm) reicht zum Bekleben vieler Dinge aus.

 

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