Ein paar Tipps zum Arbeitsplatz:

Je glatter die Arbeitsfläche ist, desto besser. Unebenheiten drücken sich durch das feuchte Papier, es gibt unerwünschte Muster. Sehr praktisch ist ein großer Tisch mit glatter, abwaschbarer Oberfläche, am besten auf höhenverstellbaren Böcken, so dass man auch bequem im Stehen arbeiten kann. Im Sitzen hat man nicht so viel Armfreiheit, sich aber auf einen normal hohen Tisch hinunter zu bücken, ist nicht sehr rückenfreundlich. Ich verwende mittlerweile eine Glasplatte, die sich immer schnell wieder säubern lässt. Eine glatte, beschichtete Sperrholzplatte dürfte auch gut funktionieren.

Wasserschüssel mit Lappen

Ein Wasserhahn in der Nähe ist wünschenswert, aber eine Schüssel oder ein Eimer mit Wasser erfüllen auch ihren Zweck. So kann man zwischendurch die Arbeitsfläche immer wieder abwischen. Ein feuchter Lappen tut's zwar auch, aber bei einigen Mustern bleibt doch viel überschüssige Farbe auf der Platte, sodass man dann ständig in Küche oder Bad laufen müsste, um den Lappen auszuwaschen (und vielleicht unterwegs noch Farbkleckse zu hinterlassen).

Platz zum Trocknen

Außerdem braucht man Platz, viel Platz, denn irgendwo müssen die Werke trocknen. Ich lege sie in der ganzen Wohnung aus. Da die Farbe manchmal noch tropfen kann, ist aufhängen nicht so gut geeignet (auch wenn es irgendwie toll aussieht). Optimal ist es natürlich, wenn man einen Garten hat und das Wetter mitspielt, um draußen zu arbeiten. Dann ist es auch nicht so dramatisch, wenn mal was daneben geht. Gegen plötzlich aufkommenden Wind kann man die Papiere mit Steinen beschweren.

Taps Taps

Wer unerwünschte Muster wie Katzenpfoten und Schuhabdrücke vermeiden möchte, schickt seine Haustiere auf Mäusejagd und Familienmitglieder, die nicht zwischen den Papierbögen herumstolpern möchten oder sollen, ins Kino o.ä. - oder lässt sie mitmachen (naja, bei Katzen zugegebenermaßen etwas schwierig).

 

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