Sehr schöne Muster erreicht man mit "Kämmen". Keine Haarkämme, sondern selbstgebastelte aus einem Papp- oder Kunststoffstreifen. Die Abstände sind beliebig, mit der Zeit erweitert sich das Sortiment wie von selbst. Der Vorteil von Kämmen im Vergleich zu einfachen Pappstreifen ist, dass man mehrere parallele Bänder auf das Papier ziehen kann, was sonst schwierig ist. Außerdem geht es einfach schneller, und die Zeit spielt - gerade bei größeren Bögen - eine nicht unwichtige Rolle.

selbsthergestellte Kämme

Diese Kämme sind aus einer festen Kunststoffplatte (ca. 1 mm dick) geschnitten. Ich glaube, es war eine Platte aus dem Druckgewerbe. Der Kunststoff lässt sich schlecht schneiden (Verletzungsgefahr!), aber die Kämme sind unverwüstlich.

Kamm aus Pappe, Wollkamm und Spezialwerkzeug, um eine Holzmaserung vorzutäuschen

Schnell gemacht sind Kämme aus Pappe. Links im Bild mit ziemlich weiten Abständen. Die Pappstärke sollte wenigstens 1 mm betragen, damit die Pappe nicht gleich durchweicht. Dickere Pappen lassen sich zwar schwerer schneiden (z.T. nur noch mit Cutter), sind aber auch - wenn man die Farbe immer gleich wieder abwischt - eine Weile haltbar.

Oben ein gelber Wollkamm, der mit schön abgerundeten Zinken das Papier nicht so schnell beschädigt, rechts ein "Spezialwerkzeug", um Muster ähnlich einer Holzmaserung zu machen. War mal bei einem Maler-Set dabei.

Zahnspachtel aus dem Baumarkt

Wer lieber akkurate, gleichmäßige Linien ziehen will, oder wem das Herstellen der Kämme zu aufwändig ist, kann auch Zahnspachtel aus dem Baumarkt verwenden. Metallspachtel sind recht scharfkantig, was das Papier beschädigen kann, vor allem, wenn es schon viel Feuchtigkeit aufgenommen hat, dann ist es besonders wichtig, dass das Papier glatt auf der Arbeitsfläche liegt.

 

Start Mail Übersicht Oben Zurück Vor